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Homöopedia
Informationen zur Homöopathie

Stiftungen

Es gibt eine Vielzahl von Vereinen, Verbänden, Stiftungen und anderen Organisationen, die sich der Homöopathie und anderen komplementären Verfahren (CAM, Complementary and alternative medicine)[1] verschrieben haben. Sie zielen in der Regel auf die Interessenvertretung in politischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und/oder berufsorganisatorischer Hinsicht. Diese Institutionen lassen sich in folgende Kategorien einteilen, die in einzelnen Artikeln behandelt werden:

  • Stiftungen zur Förderung der Homöopathie
  • Berufsverbände von homöopathisch tätigen Ärzten und Heilpraktikern
  • Vereine und vereinsähnliche Organisationen zur Öffentlichkeitsarbeit und politischer Lobbyarbeit
  • Hersteller von Homöopathika und deren Dachorganisationen

Dieser Artikel wirft einen Blick auf die Stiftungen, die Homöopathie und verwandte Verfahren in ihren Satzungen festgeschrieben haben.

Die Einrichtung einer Stiftung ist eine Möglichkeit, mit seinem Vermögen einen oder mehrere Zwecke dauerhaft zu unterstützen. Das Vermögen (dies können auch Unternehmensanteile, Immobilien oder andere Werte sein) wird auf die Stiftung überschrieben, dauerhaft und sicher angelegt und der Zweck in der Satzung „für alle Ewigkeit“ festgelegt. Aus den Erträgen werden die Fördergelder erwirtschaftet, das Grundkapital darf nicht angetastet werden. Es dürfen allerdings über Spenden, angeschlossene Vereine etc. weitere Gelder eingeworben werden. 95 % aller deutschen Stiftungen sind gemeinnützig.[2]

Forschung, Anwendung und Verbreitung von Homöopathie und anthroposophischer Medizin werden von einer Reihe von Stiftungen gefördert. Beide Verfahren sind über die ähnlichen Zielsetzungen der Interessenvertreter auf der politischen Einflussebene so intensiv vernetzt, dass eine getrennte Betrachtung praktisch nicht möglich ist.

Das Spektrum reicht von der kleinen Stiftung, die mit wenigen Tausend Euro dotierte Preise vergibt, bis zur Firmenstiftung mit mehreren Millionen Fördersumme pro Jahr. Letztere finden sich vor allem im anthroposophischen Umfeld, eine ganze Reihe von Firmeneigentümern hat ihre Anteile in Stiftungen überführt. Gründe sind die Herausnahme der Firmen aus der Erbfolge und damit die Sicherung der Firmenpolitik, um zu verhindern, dass Erben, die die Ansichten der Inhaber nicht teilen, Strukturen oder Ziele der Unternehmen verändern. Vor dem Hintergrund der Positionen von Rudolf Steiner („Idealzustand der Brüderlichkeit. Angestrebt werden etwa Solidarität, geringe Einkommensunterschiede und kurze Hierarchien“)[3] wird die Kontinuität der Unternehmensorganisation garantiert, gleichzeitig dient die Ausschüttung von Gewinnen an die Stiftungen zumindest zum Teil dazu, mit dauernder Unterstützung von Institutionen und Projekten Homöopathie und Anthroposophie zu institutionalisieren und auch damit die Förderung der Ideale der Firmengründer dauerhaft zu sichern. Die gemeinsame politische Zielrichtung dieser Stiftungen – vor allem die Förderung und Unterstützung der Besonderen Therapierichtungen in der Lobbyarbeit – sowie die personellen Verflechtungen beider Richtungen, wie sie bei den handelnden Personen deutlich wird, zeigt, wie eng sie verbunden sind.

Beispielhaft beschreibt die Mahle-Stiftung diesen Weg:

Im Jahr 1919 erlebten die Brüder Mahle Dr. Rudolf Steiner bei öffentlichen Vorträgen im Stuttgarter Gustav-Siegle-Haus. Der Begründer der Anthroposophie setzte sich dafür ein, das Eigentum an Produktionsmitteln neu zu gestalten, um den Gegensatz von Kapital und Arbeit aufzuheben. Im Unterschied zu Karl Marx lehnte Steiner jedoch eine Verstaatlichung der Produktionsmittel kategorisch ab. Sein Leitgedanke war die Entflechtung des Staates in ein freies Geistesleben, ein assoziatives Wirtschaftsleben und ein den Gleichheitsgrundsatz bewahrendes Rechtsleben.[4]

Die Erträge dieser großen Stiftungen fließen in die Förderung anthroposophisch orientierter Medizin, Pädagogik und Landwirtschaft, teilweise werden anthroposophische Institutionen wie die Universität Witten-Herdecke oder die Filderklinik mitfinanziert.

Carstens-Stiftung

Sitz: 45276 Essen[5]

Die Karl und Veronica Carstens Stiftung wurde 1982 von dem damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens und seiner Frau Veronica gegründet, einer Internistin und Verfechterin der Naturheilmedizin.[6]

Aktivitäten und Ziele:

Die Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und die ärztliche Fort- und Weiterbildung auf den Gebieten Homöopathie und Naturheilkunde. In diesen Bereichen ist die Carstens-Stiftung die führende Förderinstitution in Europa.[7]

Wesentliche Aktivitäten sind die Nachwuchsförderung, Förderung studentischer Arbeitskreise Homöopathie und von Wahlpflichtfächern Homöopathie im Medizinstudium sowie die Vergabe von Promotions- und Habilitationsstipendien.[8] Die Carstens-Stiftung ist die mit Abstand größte Stiftung im Umfeld der Homöopathie, das Stiftungsvermögen beträgt 9,2 Mio. Euro. Bisher (Stand 2018) wurden insgesamt 35 Mio. Euro für über 300 Projekte vergeben.[5] Derzeit werden jährlich etwa zehn Projekte, acht Stipendien und zehn studentische Arbeitskreise für Homöopathie oder Naturheilkunde mit einem Fördervolumen von 1,5 Mio. Euro gefördert.[7]

Im Januar 2018 wurde ein Förderprogramm für Projekte zur klinischen Forschung und Grundlagenforschung in der Homöopathie mit einem Volumen von 500.000 € ausgeschrieben, maximale Fördersumme pro Projekt 250.000 €.[9] Diese Forschungsplattform wurde im April 2018 „aufgrund der großen Spendenbereitschaft“ auf 700.000 € Gesamtvolumen mit Einzelprojekten bis zu 450.000 € aufgestockt.[10]

Die Carstens-Stiftung arbeitet eng mit der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Klinken Essen-Mitte und dem Stiftungslehrstuhl Naturheilkunde an der Uniklinik Duisburg-Essen zusammen.[11]

Aufgebracht werden die Mittel vom Verein Natur und Medizin e. V., der 1983 ebenfalls vom Ehepaar Carstens gegründet wurde[12] und über den auch der zugehörige KVC-Verlag betrieben wird.[13][8]

Vorstand der Carstens-Stiftung
  • Prof. Dr. Andreas Michalsen (Vorsitzender), Chefarzt am Zentrum für Naturheilkunde des Immanuel Krankenhauses Berlin[14]
  • Prof. Dr. Andreas Schlüter (stellv. Vorsitzender) Rechtsanwalt, Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft[14]
  • Dr. rer. medic. Anna Paul, Leiterin der Integrativen Onkologie der Kliniken Essen-Mitte, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins der Carstens-Stiftung „Natur und Medizin e. V.“[14]
  • Dr. Markus Wiesenauer, Apotheker, Facharzt für Allgemeinmedizin, Zusatzqualifikationen Homöopathie, Naturheilverfahren und Umweltmedizin[14]

Homöopathie-Stiftung des DZVhÄ

Sitz: 10117 Berlin[15]

Gründung 2001 durch den Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)

Aktivitäten und Ziele:

(…) die Förderung der homöopathischen Medizin, ihrer Wissenschaft, Forschung, Lehre und Dokumentation, auch auf dem Gebiet der homöopathischen Pharmakologie und Pharmazie, sowie das Einwerben von Spenden zur zusätzlichen Finanzierung ihrer Aufgaben.[16]

2006 wurde das Stiftungsvermögen durch eine Zustiftung der Stadt Köthen (Anhalt) um 300.000 € aus dem Verkauf einer Immobilie aufgestockt.[17] 2017 unterstützte die Stiftung acht Projekte mit rund 210.000 €, die jährliche Spendensumme betrug in den letzten Jahren jeweils mehr als 300.000 €.[18]

Schirmherrin der Stiftung ist seit 2015 Prof. Dr.-Ing. habil. Dagmar Schipanski, CDU, 1999 Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin.[19] Die Erträge der Stiftung finanzieren u. a. die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom), der Nachfolgeorganisation von InHom (Europäisches Institut für Homöopathie), das gemeinsam mit der Stiftung 2001 gegründet worden war.[20][21]

Vorstand der DVZhÄ-Stiftung
  • Dr. med. Werner Gieselmann (Vorsitzender), Arzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Psychotherapie, Homöopathie, Akupunktur, Naturheilverfahren[22]
  • Dr. med. Gisela Gieselmann, Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie, Homöopathie[22]
  • Monika Kölsch, Praktische Ärztin, Vorstand Finanzen im DZVhÄ[22]
  • Lars Broder Stange, Arzt für Allgemeinmedizin[22]

Mahle-Stiftung

Sitz: 70193 Stuttgart[23]

Gründung 1964 durch Dr. Ernst Mahle und seinen Bruder Hermann,[24] die Inhaber der Mahle GmbH, die ihre Anteile an der Firma nahezu vollständig auf die Stiftung übertrugen. Mahle ist einer der weltweit größten Automobilzulieferer.[25]

Aktivitäten und Ziele:
Pro Jahr werden rund 150 Vorhaben gefördert, sowohl als Anschubfinanzierung als auch als Daueraufgabe. Gefördert werden ausschließlich Vorhaben aus dem Umfeld der Anthroposophie. Der Stiftungsfonds verfügt über mehr als 19 Mio. Euro, die Finanzierung erfolgt über Gewinnabführung der Mahle GmbH. Vertraglich vereinbart ist eine Dividende in Höhe von 3 % des Konzernüberschusses, 2017 waren dies 6,0 Mio. Euro.[26][4][23]

Zentrale Förderprojekte sind die anthroposophische Filderklinik (Filderstadt bei Stuttgart) sowie die Förderung der Waldorfpädagogik und landwirtschaftliche Projekte. Auch an internationalen Standorten der Mahle GmbH in Brasilien, Polen, Japan und Rumänien ist die Stiftung aktiv.[26] Gefördert wird unter anderem auch die Hufelandgesellschaft (Projekte, Förderung des wissenschaftlichen Beirats) und die Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland e. V. (GAÄD).[26][23]

Die Mahle-Stiftung ist mit 70 % der Anteile Hauptgesellschafterin der Filderklinik.[26][27] 2017 flossen über 2,1 Mio. Euro an die Filderklinik, davon 1,9 Mio. als dauerhafte Zuwendungen und 201.000 € als Projektförderung. Insgesamt betrug die Fördersumme 2017 5,56 Mio. Euro.[26]

2016 unterstützte die Mahle-Stiftung den „International Congress for Integrative Health & Medicine“.[28][29]

Vorstand und Beirat der Mahle-Stiftung[30]

Vorstand:

  • Angelika Sauer, Tochter von Hermann Mahle, Sozialarbeiterin[31]
  • Nikolai Keller, Jurist, Geschäftsführer der Filderklinik[32]
  • Johannes Maier
  • Martin Merckens, Priester der Christengemeinschaft[33]
  • Christian Raether, Geschäftsführer Isa-Informationssysteme GmbH,[34] Vorstandsmitglied Waldorfschulverein Stuttgart[35]
  • Jürgen Schweiß-Ertl, Geschäftsführender Gesellschafter der Mahle-Stiftung,[36] Aufsichtsratsvorsitzender der Filderklinik,[37] Kuratoriumsmitglied der Software-AG-Stiftung[38]
  • Prof. Götz W. Werner, ehemaliger Mitinhaber dm-Drogerie-Markt

Beirat:

  • Dr. Karlheinz Autenrieth, Rechtsanwalt[39]
  • Susanne Dambeck, Wissenschaftsjournalistin
  • Dr. jur. Henner Ehringhaus, ehemaliger Vorstand des WWF, Mitbegründer von foodwatch, ehemaliger Aufsichtsrat der GLS-Bank[40]
  • Dr. med. Michaela Glöckler, anthroposophische Kinderärztin, ehemalige Leiterin der medizinischen Sektion am Goetheanum, Dornach/Schweiz[41]
  • Dr. med. Andreas Goyert, anthroposophischer Arzt (Privatpraxis),[42] Aufsichtsratsmitglied der Filderklinik[37]
  • Thomas Krauch, Geschäftsführer Bund der freien Waldorfschulen e. V.[43]
  • Eberhard Mahle, Erbe der Mahle GmbH
  • Joachim Mahle, Erbe der Mahle GmbH
  • Gerhard Pietsch
  • Georg Soldner, anthroposophischer Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin,[44] 2. stellv. Vorsitzender der Kommission C des Bundesinstitus für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM),[45] Leiter der Akademie Anthroposophische Medizin der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland,[46] Mitglied der Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.[47]
  • Dr. agr. habil. Hartmut Spieß, Leiter der Abteilung Forschung & Züchtung des anthroposophischen Dottenfelderhofs[48]

Software AG Stiftung

Sitz: 64297 Darmstadt

Gegründet 1992 durch den Inhaber der Software AG, Dr. h. c. Peter Schnell, der 98 % seiner Anteile in die Stiftung einbrachte.[49]

Aktivitäten und Ziele:
„Gefördert werden ausgewählte Projekte gemeinnütziger freier Träger im europäischen Raum und Brasilien.“[50]

Förderbereiche der Stiftung:

  • Erziehung und Bildung
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Behindertenhilfe
  • Altenhilfe
  • Naturhilfe

Wissenschaftsförderung in den Bereichen:

  • komplementärmedizinische Forschung
  • biologisch-dynamische Forschung[B 1][51]
  • Reformpädagogik

Das Grundkapital beträgt 1,5 Mrd. Euro, die Stiftung hat eine eigene Vermögensverwaltung.[52] Sie ist (Stand: 2012) die neuntgrößte Stiftung in Deutschland.[53] 2016 wurden insgesamt 162 Vorhaben mit 16,39 Mio. Euro gefördert.[54] Im Bereich „Medizin“ waren das:[55]

  • Förderung des Forschungsbereiches anthroposophische Medizin (Universitätsklinikum Freiburg)
  • Finanzierung von zwei Lehrstühlen in der Komplementärmedizin (Universität Witten/Herdecke)
  • Förderung Stiftungslehrstuhl Komplementärmedizin, Forschungsförderung im Bereich Onkologie (Charité, Berlin)
  • Förderung Grundlagenforschung in der anthroposophischen Medizin (Ita Wegman Institut, Arlesheim, Schweiz)
  • Förderung Grundlagenforschung Eurythmie, Förderung Internationales Postgraduate Medical Training (IPMT) 2014 – 2016 (Medizinische Sektion, Goetheanum, Dornach, Schweiz)
  • Förderung Wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Demenz (Leibniz Universität Hannover, Philosophische Fakultät)

Im Jahr 2009 rettete die Stiftung die anthroposophisch orientierte Universität Witten-Herdecke vor der Insolvenz.[56]

Vorstand und Kuratorium der Software AG Stiftung

Vorstand:[54]

  • Dr. h. c. Peter Schnell (Vorstandsvorsitzender), Gründer der Software AG[49]
  • Achim Grenz (geschäftsführender Vorstand)
  • Helmut Habermehl (geschäftsführender Vorstand)
  • Markus Ziener (geschäftsführender Vorstand)

Kuratorium:[38]

  • Horst Kinzinger (Vorsitzender)
  • Thomas Bieri, Aufsichtsratsmitglied der GLS Bank, Leiter Finanzierungen der Vermögensverwaltung Molemi AG Basel[57]
  • Hilmar Dahlem, Waldorfpädagoge, Unternehmensberater[58]
  • Prof. Dr. Peter Heusser, Leiter des Instituts für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke[59]
  • Hans Rahmann, ehemaliger Lufthansa-Pilot[60]
  • Prof. Dr. Götz Rehn, Gründer und Geschäftsführer des Bio-Lebensmittelunternehmens Alnatura,[61] Honorarprofessor der anthroposophischen Alanus-Hochschule[62]
  • Jürgen Schweiß-Ertl, Geschäftsführender Gesellschafter der Mahle-Stiftung,[36]Aufsichtsrat der Filderklinik,[37] Vorstandsmitglied der Mahle-Stiftung[30]
  • Dr. Johannes Stellmann, Vorstandsvorsitzender der Wala Heilmittel GmbH[63]

Stiftungen im Umfeld der Hersteller Wala und Dr. Hauschka

Wala-Stiftung

Sitz: 73085 Bad Boll/Eckwälden[64]

Gründung 1986 als nicht gemeinnützige Unternehmensstiftung, einhundertprozentige Trägerin für das Gesamtunternehmen WALA (Wala Arzneimittel GmbH und der Dr. Hauschka Kosmetik).[64] Wala Arzneimittel stellt „zirka 900 verschiedene Mittel gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis“ her, Dr. Hauschka ist für den Bereich Naturkosmetik zuständig. Das Gesamtunternehmen hat über 1.000 Mitarbeiter.[65]

Aus der Selbstdarstellung der Stiftung:

Es bedeutet, dass alle Gewinne der GmbH der Stiftung gehören. Diese Gewinne dienen der Zukunftssicherung (und ermöglichen z. B. Investitionen) oder werden an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeschüttet.[64]"

Das Stiftungsvermögen betrug bei der Gründung 2,7 Mio. DM, der Buchwert der Wala Heilmittel Dr. R. Hauschka OHG.[66]

Vorstand der Wala-Stiftung
  • Dr. med. Wolfgang Schuster (Vorsitzender), Facharzt für Chirurgie und Allgemeinmedzin, anthroposophische Medizin[67][68]
  • Pirkko Ollilainen, Heileurhytmikerin, ehemaliges Mitglied der Klinikleitung der Filderklinik Stuttgart[67]
  • Wolfgang Gutberlet, früherer Inhaber der tegut Lebensmittel GmbH & Co. KG[67]
  • Dr. med. Marcus Roggatz, anthroposophischer Arzt[67]
  • Herwig Judex, Chemiker, früher Herstellungsleiter der Wala Heilmittel GmbH[67]

Dr. Hauschka-Stiftung

Sitz: 73085 Bad Boll/Eckwälden[69]

Gründung: 1986

Aktivitäten und Ziele sind die Ausbildung und Forschung in der medizinischen Wissenschaft im Geiste Rudolf Steiners.[70]

Aus der Satzung:

(...)
2) Es ist Aufgabe der Stiftung, aus den Erträgen ihres Vermögens solche Leistungen zu bewirken, die die medizinische Wissenschaft und die medizinische Ausbildung auf den Gebieten einer durch die Geisteswissenschaft[B 2][71][72] Rudolf Steiners erweiterten Medizin, Pharmazie und Naturwissenschaft, der Naturheilkunde und der Homöopathie fördern.
(3) Zu den Aufgaben der Dr. Hauschka Stiftung gehört auch das Betreiben und/oder das Vermieten therapeutischer Einrichtungen.
(4) Als Nebenzweck soll die Stiftung die Volksbildung auf den in Absatz 2 aufgeführten Gebieten fördern.
(...)
(6) Zur nachhaltigen Sicherung der Zweckverwirklichung sind von den Stiftungsorganen besondere Verbindungen zu den auf dem Leistungsgebiet der Stiftung tätigen Organisationen und Einrichtungen zu pflegen.[73]

Zu den geförderten Institutionen gehören:[74]

  • Die Eugen Kolisko-Akademie (Ausbildung für Ärzte in Anthroposophischer Medizin) in Filderstadt
  • die internationale Aus- und Weiterbildung zum Anthroposophischen Arzt (IPMT) der Medizinischen Sektion am Goetheanum, Dornach, Schweiz
  • das Integrierte Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) an der Universität Witten/Herdecke.

Die geförderten wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigen sich etwa mit anthroposohischen Mitteln bei Schilddrüsenerkrankungen (Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe; Berlin), „ganzheitlichen Therapiekonzepten“ bei Fibromyalgie (Paracelsus-Krankenhaus, Bad Liebenzell) und Kindern mit Diabetes (Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke)[74]

Die Stiftung fördert das „Forum Gesundheit“ des Privatsenders TV Oberfranken,[75][74] in dem Dr. med. Johannes Wilkens (Ärztlicher Direktor der Humboldtklinik Bad Steben, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Integrative Medizin) und u. a. Dr. Jens Behnke von der Carstens-Stiftung auftreten.[76]

Vorstand und Beirat der Dr. Hauschka-Stiftung

Vorstand:

  • Markus Sommer (Vorsitzender), Allgemeinmediziner (Privatpraxis),[77][78] stellvertretender Vorsitzender der Kommission C (anthroposophische Mittel) am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM[45]
  • Dr. Franziska Roemer, anthroposophische Ärztin[78]
  • Dr. Hans-Joachim Strüh, Chemiker[78]
  • Prof. Dr. Ulrich Meyer, Pharmazeut, Geschäftsführer des Salumed-Verlages am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe / Berlin[78]

Beirat:

  • Andrea Dumschat, Sekretärin/Assistentin[78]
  • Herwig Judex, Chemiker, früherer Herstellungsleiter der Wala Heilmittel GmbH[78]
  • Prof. Dr. Florian Stintzing, Mitglied der Geschäftsleitung der Wala GmbH[78]
  • Dr. Philip Lettmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Wala GmbH[78]

Stiftung Integrative Medizin

Sitz: 70178 Stuttgart[79]

Gründung: 2015

Aktivitäten und Ziele:

Ziel der Stiftung Integrative Medizin ist es, die therapeutischen Möglichkeiten insbesondere bei Krebserkrankungen zum Wohle der Patienten zu verbessern. Den Schwerpunkt bildet dabei die Anwendung komplementärer bzw. therapieergänzender medizinischer Konzepte, vorrangig jedoch die Therapie mit Mistelpräparaten.[79]

Förderbereiche:

  • Forschung und klinische Studien zu Mistel (Botanik, Pharmakologie, Präparate)
  • Aus- und Weiterbildung von Ärzten, Ärzte- und Patienteninformation, Öffentlichkeitsarbeit
  • Therapie (Wirksamkeit, Wechselwirkungen)[80]
Vorstand und wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Integrative Medizin

Vorstand:[81]

  • Dr. med. Wolfgang Schuster (Vorsitzender), Facharzt für Chirurgie und Allgemeinmedzin, anthroposophische Medizin[82]
  • Prof. Dr. Florian Stintzing (Stellvertrender Vorsitzender) Mitglied der Geschäftsleitung der Wala GmbH[83]
  • Dr. med. Dietrich Schlodder, anthoposophischer Arzt[84]
  • Dr. Michael Werner, Chemiker, ehemaliger Waldorflehrer.[85] Bekannt wurde Werner 2004 mit seiner Behauptung, seit Jahren ohne Nahrung und Flüssigkeit zu leben. Eine Studie über seinen Selbstversuch widerlegte seine Angaben klar.[86]

Wissenschaftlicher Beirat:

  • Prof. Dr. Günter Henze, ehemaliger Leiter der Kinderonkologie der Berliner Charité[87]
  • Dr. med. Helmut Kiene, anthroposophischer Arzt[88] Leiter des Instituts für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie e. V. an der Universität Witten-Herdecke[89]
  • Dr. med. Gunver Sophia Kienle, anthroposophische Ärztin und Mediatorin,[90] Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene,[81] Mitglied der Kommission C (anthroposophische Therapierichtung) beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)[45]
  • Prof. Dr. Reinhild Klein, Leiterin des Immunpathologischen Labors der Universität Tübingen[91]
  • Dipl. Biol. Jan Albert Rispens, Biologe am Goetheanum, Dornach/Schweiz[92]
  • Dr. med. Marc Schlaeppi, Leiter des Zentrums für integrative Medizin des Kantonsspitals St.Gallen/Schweiz,[93] Mitglied des Verwaltungsrats der anthroposophischen Klinik Arlesheim/Schweiz[94]
  • Dr. med. Johannes Wilkens, Privatpraxis für anthroposophische Medizin und klassische Homöopathie,[95] stellvertrendes Mitglied der Kommission C (anthroposophische Therapierichtung) beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)[45]

Stiftung Helixor

Sitz: 72348 Rosenfeld[96]

Gründung 1979 als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechtes durch Übergabe der Geschäftsanteile der Gesellschafter der Helixor GmbH[97] an die Stiftung.

Die Stiftung Helixor und die Helixor GmbH gehören wirtschaftlich nicht zur Wala-Gruppe, sind aber ebenso im „Zentrum Fischermühle“ wie das Wala-Pflanzenlabor angesiedelt.[98] Ebenfalls in der Fischermühle ist die Arbeitsgemeinschaft Ganzheitliche Krebs- und Immuntherapie von Dr. med. Dietrich Schlodder, der Vorstandsmitglied der Stiftung Integrative Medizin ist.[99]

Aktivitäten und Ziele:

Ihr Zweck ist die Förderung der Wissenschaft und Forschung, der Erziehung, der Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe.

Schwerpunktmäßig wurden bisher gefördert:

  • Mistel- und Krebsforschung
  • Forschung und Ausbildung im Rahmen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft
  • wesensgemäße Bienenhaltung
  • Eurythmieausbildung, Waldorfpädagogik und vieles mehr.

Der Zweck soll insbesondere auf der Grundlage der anthroposophischen Geisteswissenschaft Dr. Rudolf Steiners verwirklicht werden.[96]

Hevert Foundation

Sitz: 65191 Wiesbaden[100]

Gründung 2015 durch die Erben des Firmengründers der Hevert-Arzneimittel GmbH & Co KG.[100] Hevert gehört zu den zehn größten Herstellern von Homöopathika weltweit.[101]

Aktivitäten und Ziele:

Schwerpunkte liegen in der Förderung ...
  • von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Naturheilkunde
  • des Naturschutzes und des Umweltschutzes
  • des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege
  • der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe
  • der Jugend- und Altenhilfe
  • des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke[100]

Die Hevert GmbH & Co. KG vergibt seit 2006 alle zwei Jahre den Dr. Wolfgang-Hevert-Preis für ein wissenschaftliches Studienprojekt auf dem Gebiet der ganzheitlichen Medizin (10.000 €),[102] seit 2015 liegt die Preisvergabe bei der Hevert Foundation.[103]

Mit der Universität Witten-Herdecke veranstaltete die Hevert Foundation im Juni 2018 ein „Symposium über Grundlagenforschung an potenzierten Arzneimitteln“,[104] mit Vorträgen zu physikalischen Experimenten und theoretischen Überlegungen. Das Symposium beschäftigte sich ausdrücklich mit Homöopathie und anthroposophischer Medizin und ihren Verbindungen.[105]

2016 erhielt Dr. Klaus von Ammon, der Leiter des Fachbereiches Klinische Forschung Homöopathie am Institut für Komplementärmedizin IKOM der Universität Bern, den Preis für die Entwicklung eines Studiendesigns zur homöopathischen Behandlung von ADHS.[106]

Die Hevert Foundation ist Corporate Partner der Australian Homeopathic Association (APA).[107]

Vorstand der Hevert Foundation
  • Sarah Hevert (Vorstandsvorsitzende)[108]
  • Marcus Hevert[108]
  • Mathias Hevert[108]

Stiftung Deutscher Heilpraktiker

Sitz: 52123 Bonn[109]

Gründung 1982 durch die Heilpraktikervereinigungen Fachverband Deutscher Heilpraktiker e. V. (FDH), Union Deutscher Heilpraktiker e. V. (UDH) und Verband deutscher Heilpraktiker e. V. (VDH), die weiterhin ihre Träger sind.[110]

Aktivitäten und Ziele:

Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens auf dem Gebiet der volks- und naturheilkundlichen Diagnose- und Behandlungsmethoden und Projekte zur Dokumentation der naturheilkundlichen Arbeit von Heilpraktikern.[111]

Die Stiftung vergibt „Forschungspreise über wissenschaftlich- und erfahrungsheilkundlich fundierte Arbeiten aus dem diagnostischen und therapeutischen Umfeld des Heilpraktikers“ sowie Stiftungspreise und Goldmedaillen, verbunden mit „finanzieller Anerkennung“.

2003 ging eine solche Goldmedaille an den Heilpraktiker Andreas Krüger, verbunden mit dem Rhetorikpreis für herausragende Vortragsleistungen im Bereich der Heilpraktikerfort- und -weiterbildung.[110] Sein Bruder Arne Krüger ist seit 2003 Erster Vorsitzender der Stiftung.[111] Andreas Krüger ist der Leiter der Berliner Samuel-Hahnemann-Schule, wo er für „Prozessorientierte Homöopathie, Personale Arbeit am Leib, Aufstellungen, Rituale und Engel-Wolf-Schamanismus“ zuständig ist,[112] sein Bruder Arne ist der stellvertrende Schulleiter.

2006 erhielt der Heilpraktiker Werner Schmötzer für seine Arbeit „Pilze in der Onkologie neben Mistel, Flechten und Christrose – eine Betrachtung aus naturheilkundlich-anthroposophischer Sicht“ und sein Engagement für die Verbreitung der anthroposophischen Heilweisen unter den deutschen Heilpraktikern einen „Sonderpreis“.[110]

2007 bekam Frau Gisela Schmidt einen Sonderpreis über 1.000 € für ihre Arbeit „Einzeller als Testorganismen für den Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie“ und die Zusage, Kontakt zur homöopathischen Industrie für weitere Forschung herzustellen.[110]

Vorstand der Stiftung Deutscher Heilpraktiker
  • Arne Krüger (Vorsitzender), Heilpraktiker, Tierarzt,[113] Mitglied der Kommission D (Homöopathie) beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM),[114] Vizepräsident des Fachverbands Deutscher Heilpraktiker Bundesverband[115]
  • Dr. rer. nat. Klaus Zöltzer, Heilpraktiker, Dipl.-Physiker[113]
  • Dr. rer. nat. Roland Schulze, Heilpraktiker, Dipl.-Biologe[113]

Stiftung Homöopathie-Zertifikat

Sitz: 89077 Ulm[116]

Gründung 2003 auf Initiative des Verbands klassischer Homöopathen Deutschlands, VKHD e. V.[117]

Aktivitäten und Ziele:

Förderung und Sicherung eines hohen Qualitätsniveaus in der Aus- und Weiterbildung von Homöopathen sowie in der Ausübung der klassischen Homöopathie. (…) Das wichtigste Satzungsziel der SHZ ist, das Qualitätsniveau in der homöopathischen Praxis zu fördern und zu sichern und damit Patienten den Zugang zu homöopathischer Behandlung in hoher Qualität zu ermöglichen.[117]

Die Stiftung erstellt anbieterunabhängig Qualitätsrichtlinien, zertifiziert homöopathisch arbeitende Therapeuten, Dozenten und Supervisoren und akkreditiert Ausbildungsinstitute.[118]

Das Stiftungsvermögen beträgt 50.000 €.[119]

Die Gebühren für die Zertifizierung betragen zwischen 165 € für Dozenten und 900 € für Schulen mit mehr als 51 Teilnehmern pro Jahr. Für die eintägige Prüfung für Dozenten und Supervisoren in den Bereichen Basiswissen, Materia Medica und Kasuistik werden Prüfungsgebühren von 451 € bis zu 679 € fällig.[120] Das Zertifikat muss alle zwei Jahre kostenpflichtig erneuert werden.[121] Aktuell sind 24 Schulen zertifiziert, die mit Ausnahme einer homöopathisch tätigen Ärztin ausschließlich von Heilpraktikern geleitet werden und sich an diese richten.[122] Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte vergibt nur für solche Veranstaltungen Fortbildungspunkte, die von Ärzten geleitet werden, welche das DZVhÄ-Diplom besitzen.[123]

Vorstand der Stiftung Homöopathie-Zertifikat[124]
  • Marion Kampmann (Vorsitzende), Heilpraktikerin
  • Monika Kindt, Heilpraktikerin
  • Andrea Bleichner, Geschäftsstelle

Tiedemann Stiftung Klassische Homöopathie

Sitz: 56068 Koblenz[125]

Gründung 1997 durch den homöopathischen Arzt Dr. Max Tiedemann und seine Frau Eva.

Aktivitäten und Ziele:
„Förderung klassischer Homöopathie“[125]

Die Stiftung vergibt alle zwei Jahre einen Stiftungspreis über 15.000 € für wissenschaftliche oder andere Arbeiten. Sie finanziert auch Unterstützung von Tagungen und Veranstaltungen an Universitäten:[126]

  • 1999: Rainer Wilbrand für die quellenorientierte Neubearbeitung der Homöopathischen Arzneibilder nach Kent.
Ein Zusatzpreis wurde an Dr. Wolfgang Storm vergeben für seine Arbeit: „Homöopathische Behandlung von behinderten Kindern am Beispiel des Down-Syndroms“.
  • 2001: Frank Ulbrich für die Entwicklung des Konzeptes „Innovative Falldokumentation in der klassischen Homöopathie“ und der Software „Homöopathie-Innovations-Modul“.
  • 2003: Dr. Ulrich Schuricht für die wissenschaftliche Leistung im Rahmen der Dissertation: „Untersuchung zum Krankenjournal D 16 (1917-1818) von Samuel Hahnemann-Kommentar und Edition.
  • 2005: Unterstützung des Weltärztekongresses. Übernahme der Kosten für Referenten aus Übersee.
  • 2007: Förderung des Lehrauftrages von Dr. K. H. Gypser an der Universität Bonn für den Bereich Homöopathie als Wahlpflichtfach.
  • 2009: Dr. Heiner Frei für seine Arbeit: „Die homöopathische Behandlung von Kindern mit ADS/ADHS“.
  • 2011: Armin Seideneder für sein Werk: „Heilmittelarchiv in 6 Bänden mit 12.000 Seiten“.
  • 2013: Dr. Dominik Müller für die Erstellung seiner Monographien im Rahmen des MMRH (Materia Medica Revisa Homöopathiae)-Projektes.
  • 2017: Dr. Jürgen Moritz für sein Werk „Heilen mit Ähnlichem – Zur Theorie der klassischen Homöopathie“.

2017 wurde der Preis im Rahmen des Homöopathischen Weltkongresses LMHI Leipzig vergeben.[127]

Die Stiftung fördert wissenschaftliche Projekte mit bis zu 30.000 €. Bisher waren dies:[128]

1.: „Klinische Wirksamkeit hochpotenzierter Arzneimittel in 17 Fachgebieten“ – Meta-Analyse homöopathischer Studien von 1980–2012, Prof. Michael Frass, Dr. Katharina Gaertner 2014 und 2015

2.: „Prospective, randomized placebocontrolled, double-blind, three-arm multicenter study evaluating survival and quality of life in patients with non small-cell lung carcinoma with or without „add-on“ homoeopathy“, Prof. Michael Frass 2014
3.: „Kasuistiksammlung und Materia Medica Homöopathie bei Demenz“, Dr. Michael Teut 2015
4.: „Aufbau der Onlineplattform zur Revision der Materia Medica. Programm Glopedia.“, Dr. Rainer Schäferkordt / Wisshom 2016
5.: Aufarbeitung der historischen Hinweise zur Lebensführung in der homöopathischen Literatur – und hier insbesondere in der CK Hahnemanns – und deren Abgleich mit späteren und aktuellen Erkenntnissen der Präventionsforschung (z.B. Prof. Kollath, Dr. Ornish, China-Study, etc), 2018


Karl und Hilde Holzschuh-Stiftung

Sitz: 76307 Karlsbad[129]

Gründung 2000 durch Hilde Holzschuh in Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Karl Holzschuh.[130]

Aktivitäten und Ziele:

Projekte im Bereich Jugend, Bildung und Erziehung, Kultur und Sport, Umwelt-, Natur- und Denkmalschutz, der Senioren-, Alten- und Bedürftigenhilfe. Ebenso mildtätige oder kirchliche Zwecke in Karlsbad, sowie die Wissenschaft und Forschung über biologische Medizin in Deutschland.[129]

Der Stiftungsrat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Vorsitzender des Stiftungsrates
  • der oder die Seelsorger der evangelischen und/oder der katholischen Kirchengemeinde
  • ein Vertreter der Hufelandgesellschaft oder einer vergleichbaren Organisation
  • weitere Mitglieder, insbesondere Zustifter, die vom Stiftungsrat gewählt werden.[131]

Die Stiftung vergibt seit 2007 den mit 5.000 € dotierten Holzschuh-Preis für anthroposophisch orientierte Komplementärmedizin an Ärzte und Wissenschaftler. Die Jury besteht aus Mitgliedern der Holzschuh-Stiftung und der Hufelandgesellschaft,[132] letztere organisiert die Preisvergabe und bewirbt den Preis.



Quellen- und Literaturangaben
  1. National Institute of Health (USA), Definition CAM (Link, aufgerufen am 24. Juni 2018)
  2. Bundesverband deutscher Stiftungen, Definition (Link, aufgerufen am 23. Juni 2018)
  3. Das Waldorf-Wirtschaftswunder. taz vom 08. April 2017 (Link, aufgerufen am 27. Mai 2018)
  4. 4,0 4,1 Geschichte der Mahle-Stiftung, Selbstdarstellung (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  5. 5,0 5,1 Webseite der Carstens-Stiftung (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  6. Meldung zum Tod von Veronica Carstens (Link, aufgerufen am 30.04.2018)
  7. 7,0 7,1 Eintrag über die Carstens-Stiftung beim Deutschen Stiftungszentrum (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  8. 8,0 8,1 Beschreibung der Carstens-Stiftung auf ihrer eigenen Webseite (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  9. Ausschreibung der Carstens-Stiftung bei Zeit Online (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  10. Beschreibung der „Forschungsplattform Homöopathie“ auf der Webseite der Carstens-Stiftung (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  11. Informationsportal der Stadt Essen (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  12. Webseite des Fördervereins der Carstens-Stiftung (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  13. Impressum KVC Verlag (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 Vorstand der Carstens-Stiftung (Link, aufgerufen am 18. Mai 2018)
  15. Webseite der Homöopathie-Stiftung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  16. Beschreibung von „Zweck und Aufgaben der Homöopathie-Stiftung“ auf ihrer eigenen Webseite (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  17. Beschreibung des Stiftungsvermögens auf der Webseite der Homöopathie-Stiftung (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  18. Newsletter der Homöopathiestiftung des DZVhÄ Winter 2017/2018 (PDF, aufgerufen am 19. April 2018)
  19. Artikel „Die Schirmherrin der Homöopathie-Stiftung“ auf der Webseite der Homöopathie-Stiftung (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  20. Beschreibung der Satzung der Homöopathie-Stiftung (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  21. Artikel „Über die Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie (WissHom)“ auf ihrer eigenen Webseite (Link, aufgerufen am 18. April 2018)
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 Vorstand der Stiftung der DZVhÄ (Link, aufgerufen am 18. Mai 2018)
  23. 23,0 23,1 23,2 Kurzdarstellung der Mahle-Stiftung (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  24. Biographie von Hermann Mahle (Link, aufgerufen am 23. Juni 2018)
  25. Homepage des Mahle Konzerns (Link, aufgerufen am 23. Juni 2018)
  26. 26,0 26,1 26,2 26,3 26,4 Geschäftsbericht der Mahle-Stiftung 2017 (PDF, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  27. Selbstdarstellung Filderklinik (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  28. Homepage des ICIHM-Kongresses 2016 Stuttgart (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  29. Geschäftsbericht der Mahle-Stiftung 2016 (PDF, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  30. 30,0 30,1 Organisation der Mahle-Stiftung (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  31. Stuttgarter Nachrichten über die Mahle-Stiftung, 13.Februar 2013 (Link, aufgerufen am 17:Juni 2018)
  32. Pressemeldung der Filderklinik zu Wechsel des Geschäftsführers (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  33. Veranstaltungen zum Jubiläum der Mahle-Stiftung (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  34. Impressum der Homepage der ISA GmbH (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  35. Impressum des Waldschulvereins Stuttgart (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  36. 36,0 36,1 Veranstaltungen zum Jubiläum der Mahle-Stiftung (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  37. 37,0 37,1 37,2 Klinikstruktur der Filderklinik (Link, aufgerufen am 17. Juni2018)
  38. 38,0 38,1 Kuratorium der Software AG Stiftung (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  39. Homepage der Anwaltspraxis Autherieth (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  40. Artikel des Humanistischen Pressedienstes zur Reform der Krankenkassen vom 16.Februar 2007 (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  41. CV vom Michaela Glöckler beim Verlag Freies Geistesleben (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  42. Homepage der Filderklinik (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  43. Homepage des Bundes der Waldorfschulen (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  44. Mitarbeiter der medizinischen Sektion am Goetheanum (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  45. 45,0 45,1 45,2 45,3 Homepage BfArM, Kommission C (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  46. Akademie der GAÄD (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  47. Ärzteliste der Ärzte für indiv.Impfentscheidung e. V (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  48. Team der Landbauschule Dotterfeldhof (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  49. 49,0 49,1 Homepage der Software AG Stiftung (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  50. Homepage der Software AG Stiftung, Förderbereiche (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  51. Definition des "Landwirtschaftlichen Organismus" auf der Homepage der Sektion Landwirtschaft des Goetheanums der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Link, aufgerufen am 23. Juni 2018)
  52. Kurzportrait der Stiftung (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  53. Fördermittel-Blog (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  54. 54,0 54,1 Geschäftsbericht der Software AG Stiftung 2016 (PDF, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  55. Jahresbericht 2015/16 der Software AG Stiftung (PDF, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  56. Bericht in der ZEIT über das Vordringen der Esoterik (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  57. Gremien der GLS Bank (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  58. Homepage der IMO Unternehmensberatung (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  59. Homepage der Uni Witten/Herdecke (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  60. Vortragsankündigung der Mahle-Stiftung mit Hans Rahmann (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  61. Interview mit Götz Rehn auf der Alnatura-Homepage (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  62. Homepage Alanus-Hochschule (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  63. Impressum der Homepage der Wala GmbH (Link, aufgerufen am 18. Juni 2018)
  64. 64,0 64,1 64,2 Stiftungsgedanke der Wala-Stiftung (Link, aufgerufen am 31. April 2018)
  65. Unternehmensdarstellung Wala (Link, aufgerufen am 28. Juni 2018)
  66. Satzung der Wala-Stiftung (Link, aufgerufen am 31.Mai 2018)
  67. 67,0 67,1 67,2 67,3 67,4 Vorstandsmitglieder der Wala-Stiftung (Link, aufgerufen am 31.Mai 2018)
  68. Homepage der Praxisgemeinschaft (Link, aufgerufen am 31.Mai 2018)
  69. Homepage der Dr.-Hauschka-Stiftung (Link, aufgerufen am 08. Juni 2018)
  70. Selbstdarstellung der Dr. Hauschka-Stiftung (Link, aufgerufen am 08. Juni 2018)
  71. Definition Geisteswissenschaft im anthroposophischen Wiki (Link, aufgerufen am 23. Juni 2018)
  72. Ausführliche Auseinandersetzung mit dem Begriff "Geisteswissenschaft" bei Steiner (Link, aufgerufen am 23. Juni 2018)
  73. Satzung der Dr.Hauschka-Stiftung (PDF, aufgerufen am 09. Juni 2018)
  74. 74,0 74,1 74,2 Liste der Förderbereiche der Dr.Hauschka-Stiftung (Link, aufgerufen am 09. Juni 2018)
  75. Forum Gesundheit des TV Oberfranken (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  76. Sendung TV Oberfranken vom März 2018 (Link, aufgerufen am 17. Juni 2018)
  77. Sanego-Eintrag Dr.Sommer (Link, aufgerufen am 09. Juni 2018)
  78. 78,0 78,1 78,2 78,3 78,4 78,5 78,6 78,7 Vorstand und Beirat der Dr.Hauschka-Stiftung (Link, aufgerufen am 09. Juni 2018)
  79. 79,0 79,1 Homepage der Stiftung (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  80. Förderbereiche der Stiftung (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  81. 81,0 81,1 Organe der Stiftung (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  82. Homepage der Praxis Schuster (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  83. Homepage der Wala GmbH (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  84. Homepage der Arbeitsgemeinschaft für ganzheitliche Krebs- und Immuntherapie (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  85. Interview mit Michael Werner über Lichtnahrung (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  86. Bericht im Tagesanzeiger über "Lichtesser" (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  87. Pressemeldung zur Verabschiedung von Prof.Henze (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  88. Anthrowiki-Eintrag Dr. Kiene (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  89. Homepage des Instituts (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  90. Homepage Dr.Kienle (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  91. Homepage der Medizinischen Klinik Uni Tübingen (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  92. CV Rispens bei der Arbeitsgemeinschaft für goetheanistische Pflanzenerkenntnis (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  93. Homepage des Kantonsspitals St.Gallen (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  94. Jahresbericht der Klinik Arlesheim 2017 (PDF, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  95. Homepage der Praxis Wilkens (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  96. 96,0 96,1 Homepage der Stiftung Helixor (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  97. Homepage der Helixor GmbH (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  98. Wala-Pflanzenlabor (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  99. Eintrag der Arbeitsgemeinschaft Ganzheitliche Krebs- und Immuntherapie (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  100. 100,0 100,1 100,2 Selbstdarstellung der Hevert Foundation auf ihrer Website (Link, aufgerufen am 19. April 2018)
  101. Homepage der Hevert GmbH & Co. KG (Link, aufgerufen am 28. Juni 2018)
  102. Ausschreibung des Preises auf der Website der Hevert Foundation (Link, aufgerufen am 19. April 2018)
  103. Homepage der Hevert GmbH, Dr.Wolfgang Hevert-Preis (Link, aufgerufen am 28. Juni 2018)
  104. Homepage der Hevert GmbH, Meldung über Symposium mit der Universität Witten-Herdecke (Link, aufgerufen am 28. Juni 2018)
  105. Pressemeldung bei Apotheke Adhoc zum Symposium (Link, aufgerufen am 28. Juni 2018)
  106. Nachricht auf der Website des Verbands klassischer Homöopathen Deutschlands (Link, aufgerufen am 19. April 2018)
  107. Homepage der APA (Link, aufgerufen am 19. April 2018)
  108. 108,0 108,1 108,2 Vorstand der Hevert Foundation (Link, aufgerufen am 18.Mai 2018)
  109. Homepage der Stiftung Deutscher Heilpraktiker (Link, aufgerufen am 21. April 2018)
  110. 110,0 110,1 110,2 110,3 Homepage der Stiftung Deutscher Heilpraktiker, Geschichte (Link, aufgerufen am 21. April 2018)
  111. 111,0 111,1 Homepage der Stiftung Deutscher Heilpraktiker, Personalia (Link, aufgerufen am 21. April 2018)
  112. Homepage der Samuel-Hahnemann-Schule (Link, aufgerufen am 21. April 2018)
  113. 113,0 113,1 113,2 Vorstand der Stiftung Deutscher Heilpraktiker (Link, aufgerufen am 18. Mai 2018)
  114. Homepage BfArM, Kommission D (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  115. Homepage Arne Krüger (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  116. Selbstdarstellung der Stiftung (Link, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  117. 117,0 117,1 Geschichte der Stiftung (Link, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  118. Ziele der Stiftung (Link, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  119. Satzung der Stiftung (Link, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  120. Bewerbungsbogen für die Zertifizierung (pdf, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  121. Gebühren für die Zertifizierung (Link, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  122. Akkreditierte Schulen (Link, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  123. Richtlinien des DZVhÄ zur Weiterbildung Homöopathie (Link, aufgerufen am 23. Juni 2018)
  124. Vorstand der Stiftung (Link, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  125. 125,0 125,1 Homepage der Tiedemann-Stiftung (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  126. Preisträger der Tiedemann-Stiftung (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  127. LHMI-Homepage, Vergabe der Tiedemann-Preise (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  128. Liste der von der Tiedemann-Stiftung geförderten Projekte (Link, aufgerufen am 16. Juni 2018)
  129. 129,0 129,1 Homepage der Holzschuh-Stiftung (Link, aufgerufen am 01. Mai 2018)
  130. Geschichte der Holzschuh-Stiftung (Link, aufgerufen am 21. Mai 2018)
  131. Homepage der Holzschuh-Stiftung (Link, aufgerufen am 01. Mai 2018)
  132. Ausschreibung des Holzschuh-Preises bei der Hufelandgesellschaft (Link, aufgerufen am 01. Mai 2018)

Anmerkungen und Originalzitate
  1. Unter der Bezeichnung biologisch-dynamische oder auch nur kurz biodynamische Anbaumethoden versteht man die Anwendung der Thesen Rudolf Steiners in der Landwirtschaft. Eine genauere Beschreibung findet sich in der Fußnote hier.
  2. Rudolf Steiner bezeichnete seine Anthroposophie auch als „Geisteswissenschaft“, nicht zu verwechseln mit dem heute gebräuchlichen Begriff als Sammelbezeichnung für Fächer, die sich mit kulturellen, sozialen oder historischen Themen befassen. Steiners Begriff bezeichnet die intuitive und meditative Erfassung der "inneren Zusammenhänge der geistigen Welt".