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<p>Dies ist das Onlinelexikon des '''[[Artikel:Informationsnetzwerk Homöopathie|Informationsnetzwerks Homöopathie (INH)]]''', in dem neutrale, wissenschaftlich fundierte Informationen zusammengetragen werden zu Begriffen aus Theorie und Praxis der Homöopathie. Es werden kontinuierlich [[Homöopedia:Artikelverzeichnis#Erscheinungsdatum|neue Artikel]] veröffentlicht.</p><p>Beachten Sie bitte auch die Webseite des INH unter [http://www.netzwerk-homoeopathie.eu/ http://www.netzwerk-homoeopathie.eu].</p>
 
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'''''Genuine Homöopathie'''''<hr>
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'''''Hochpotenzen'''''<hr>
Genuine und klassische Homöopathie unterscheiden sich an neuralgischen Punkten diametral, obwohl sich beide Strömungen auf Hahnemann berufen.  
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Die Begriffswahl „Potenz“ soll zum Ausdruck bringen, dass nach homöopathischer Lehre durch die „richtige“ Art der Verdünnung und der Verschüttelung eine Wirkungsverstärkung gegenüber der Urtinktur eintritt. Die Art der Wirkungsveränderung bei Hoch- und Tiefpotenzen ist jedoch innerhalb der Homöopathie umstritten, zumal neben der Verstärkung der „guten“ Wirkung ja auch die Verringerung der Toxizität (Giftigkeit) der Ursubstanz zu berücksichtigen ist, d.&#8239;h. die Ausgangsüberlegung der Homöopathie überhaupt. So hieß es etwa in der ''Allgemeinen Homöopathischen Zeitung'' einmal:
  
* Beide Methoden bewerten völlig unterschiedlich, was für die Arzneimittelwahl entscheidend ist (sich durchziehende Symptomelemente vs. Gemütssymptome).
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<blockquote>Über das scheinbar Anstößige an den Hochpotenzen, über das Physikalisch-Naturwissenschaftliche kann ich mich verhältnismäßig kurz fassen, weil es den Vertretern der Hochpotenzen nicht das Wichtigste ist. Nach der derzeitig gültigen naturwissenschaftlichen Auffassung kann in den Hochpotenzen „nichts drin" sein, kein materieller Arzneistoff mehr enthalten sein. Das wissen die Vertreter der Hochpotenzen selbst schon längst, und es ist müßig, sie deswegen lächerlich machen zu wollen.</blockquote>
* Beide Methoden ermitteln in der Fallanalyse komplett verschieden das Charakteristische des Symptombildes (die aktuellen Krankheitssymptome vs. die gesamte Krankengeschichte des Patienten).  
 
* Beide Methoden werten die Bedeutung der augenscheinlichen aktuellen körperlichen Symptome für die Mittelwahl deutlich unterschiedlich (als „einzig denkbare Gestalt der Krankheit“ vs. Endresultat der gesamten Krankheits&shy;geschichte und ihrer zugrunde liegenden „Urübel“).  
 
* Da die genuine Homöopathie nur Symptome aus Arzneimittelprüfungen zur Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips heranzieht, hält diese ein Repertorium als alleinige Grundlage der Mittelwahl für ungeeignet, weil darin auch Symptome aus klinischen Verläufen gelistet sind. Die klassische Homöopathie arbeitet mit Repertorien, oft mit dem Kent'schen Repertorium oder einem daran angelehnten neueren Werk.
 
* Die genuine Homöopathie wechselt bei der Behandlung chronischer Krankheiten bei einer Veränderung der Symptomatik das Mittel im Zuge einer neuen Anamnese. Die klassische Homöopathie wechselt die Potenz des Konstitutionsmittels.
 
  
 
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<div style="text-align:right; font-style:italic; padding-top:1em;">[[Artikel:Genuine_Homöopathie|... weiterlesen]]</div>
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Version vom 27. Januar 2018, 20:35 Uhr

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Hochpotenzen

Die Begriffswahl „Potenz“ soll zum Ausdruck bringen, dass nach homöopathischer Lehre durch die „richtige“ Art der Verdünnung und der Verschüttelung eine Wirkungsverstärkung gegenüber der Urtinktur eintritt. Die Art der Wirkungsveränderung bei Hoch- und Tiefpotenzen ist jedoch innerhalb der Homöopathie umstritten, zumal neben der Verstärkung der „guten“ Wirkung ja auch die Verringerung der Toxizität (Giftigkeit) der Ursubstanz zu berücksichtigen ist, d. h. die Ausgangsüberlegung der Homöopathie überhaupt. So hieß es etwa in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung einmal:

Über das scheinbar Anstößige an den Hochpotenzen, über das Physikalisch-Naturwissenschaftliche kann ich mich verhältnismäßig kurz fassen, weil es den Vertretern der Hochpotenzen nicht das Wichtigste ist. Nach der derzeitig gültigen naturwissenschaftlichen Auffassung kann in den Hochpotenzen „nichts drin" sein, kein materieller Arzneistoff mehr enthalten sein. Das wissen die Vertreter der Hochpotenzen selbst schon längst, und es ist müßig, sie deswegen lächerlich machen zu wollen.